• Herkunft & Geschichte

Herkunft & Geschichte

Wirksame Hilfe gegen akute Bronchitis kommt erstaunlicherweise nicht aus den Forschungslabors der Chemieriesen, sondern aus der Savanne Südafrikas. Aus dem Wurzelsud der Kapland-Pelargonie, der aus der
Volksmedizin
Volksmedizin

Von Generation zu Generation überliefertes Wissen über Krankheiten, Heilmethoden und Heilmittel.

der Zulus schon vor über hundert Jahren seinen Weg in die europäische Medizin fand, entwickelten deutsche Pflanzenforscher das
Medikament
Medikament

Medikamente sind Arzneimittel, die in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dienen. Von Medikamenten abzugrenzen sind Arzneimittel zur Diagnose von Erkrankungen und körperlichen Zuständen  und Arzneimittel, die dem Ersatz von Körperflüssigkeiten dienen.

Medikamente müssen in Deutschland vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen werden. Nach ihrer Erhältlichkeit kann man sie unterteilen in:

  • freiverkäufliche (dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden)
  • apothekenpflichtige (dürfen nur in Apotheken abgegeben werden)
  • rezeptpflichtige (sind nur in Apotheken gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung erhältlich)
  • verkehrsfähige Betäubungsmittel (sind nur in Apotheken gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezeptes erhältlich)

Die erwünschte Wirkung, unerwünschte Nebenwirkungen nach Einnahme oder Gabe und Wechselwirkungen wie Wirkungsabschwächung oder -verstärkung müssen im Beipackzettel ebenso wie Angaben zur Dosierung aufgeführt werden.

Medikamente haben zahlreiche Darreichungsformen:

  • oral: Tabletten, Dragees, Kapseln, Tropfen, Säfte etc.
  • sublingual: Beißkapseln, Lutschtabletten
  • rektal: Zäpfchen
  • subkutan (s.c.): Kristallsuspension
  • intravenös (i.v.): Infusion, Injektion
  • intraarteriell (i.a.): dito
  • intramuskulär (i.m.) dito
  • kutan: Cremes, Salben, Gele, Pasten
  • perkutan: Depotpflaster, Patches
  • vaginal: Vaginalzäpfchen
  • konjunktival: Augentropfen
  • nasal: Nasenspray, Nasentropfen
Umckaloabo®.

Gute Hoffnung vom Kap

Auf Anraten seines Arztes reiste der lungenkranke Engländer Charles Henry Stevens 1897 in den Süden Afrikas. Dort lernte er einen pflanzenkundigen Zulu aus dem Basuto-Land kennen. Von ihm erfuhr er, dass der abgekochte Sud der südafrikanischen Kapland-Pelargonie bereits seit Jahrhunderten zur Behandlung von unterschiedlichen Infekten eingesetzt wird. Nach seiner Rückkehr nach Europa führte Charles Henry Stevens die Kapland-Pelargonie in die europäische Medizin ein. Erst mehr als 100 Jahre später konnte ihr genauer Wirkmechanismus aufgedeckt werden.

  • Projektberichte

    Umckaloabo hilft - nicht nur bei akuter Bronchitis

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    Die deutschen Apotheker fördern behinderte ...

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