Aus der Natur in die Apotheke

Sicherheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit sind die Schlüsseleigenschaften unserer Produkte. Die Entwicklung pflanzlicher
Arzneimittel
Arzneimittel

Arzneimittel sind Stoffe und deren Zubereitungen, die nach §2 Arzneimittelgesetz (AMG) dazu bestimmt sind, durch Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper als Therapeutika in geeigneter Dosierung

  • Zustände oder Funktionen des Körpers zu beeinflussen,
  • natürlich vom menschlichen oder tierischen Körper erzeugte Wirkstoffe oder Körperflüssigkeiten zu ersetzen sowie
  • Krankheitserreger, Parasiten oder körperfremden Stoffe unschädlich zu machen oder zu entfernen.

Der Begriff eines Arzneimittels geht über den Medikamentenbegriff hinaus und umfasst auch Kontrastmittel oder Blutpräparate. Umgangssprachlich werden die Begriffe Arzneimittel und Medikament synonym verwendet.

Kosmetika, Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zählen nicht zu Arzneimitteln, auch wenn sie vielleicht nur über Apotheken vertrieben werden.

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Phytopharmaka
Phytopharmaka

Phytopharmaka sind pflanzliche Arzneimittel, die pharmazeutisch bearbeitete Zubereitungen aus Arzneipflanzen enthalten. Es werden für die Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln die wirksamen Bestandteile aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder Zubereitungen daraus (z.B. Tinkturen, Extrakte) verwendet. In der Regel werden die Wirkstoffe durch Extraktion aus frischen oder getrockneten Pflanzen gewonnen. Dabei wird der Extrakt durch Mazeration (Extraktion nur bis zum Extraktionsgleichgewicht) oder durch Perkolation (erschöpfende Extraktion) gewonnen. Arzneimittelqualität und Arzneimittelsicherheit werden bei den pflanzlichen Arzneimitteln ebenso hoch angesetzt wie bei chemisch-synthetischen Medikamenten. Die Wirkungen der Phytopharmaka sind oft schon seit vielen Generationen bewährt und darüberhinaus bei einigen Arzneimittel auch in klinischen Studien wissenschaftlich erwiesen. Die Beliebtheit von Phytopharmaka basiert im Wesentlichen auf der guten Verträglichkeit, der geringen Nebenwirkungen und auf einer bewussten und gesunden Lebensführung.

) ist forschungsintensiv. Meistens beginnt es mit der Beobachtung einer Heilwirkung bei der traditionellen, volksmedizinischen Anwendung einer Heilpflanze. Viel versprechende Forschungsobjekte sind heilkräftige Pflanzen anderer Kontinente.
Unsere Forschungsteams mit Spezialisten aus den Bereichen Naturwissenschaften, hier vor allem Biologie und Biochemie, Medizin und Pharmazie sowie Biotechnologie suchen nach den Wirkmechanismen der Inhaltsstoffe, aber auch nach neuen heilkräftigen Wirkstoffen. Ein weiterer Fokus ist die stetige Erforschung zusätzlicher Anwendungsgebiete und Wirkmechanismen für bestehende
Phytopharmaka
Phytopharmaka

Phytopharmaka sind pflanzliche Arzneimittel, die pharmazeutisch bearbeitete Zubereitungen aus Arzneipflanzen enthalten. Es werden für die Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln die wirksamen Bestandteile aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder Zubereitungen daraus (z.B. Tinkturen, Extrakte) verwendet. In der Regel werden die Wirkstoffe durch Extraktion aus frischen oder getrockneten Pflanzen gewonnen. Dabei wird der Extrakt durch Mazeration (Extraktion nur bis zum Extraktionsgleichgewicht) oder durch Perkolation (erschöpfende Extraktion) gewonnen. Arzneimittelqualität und Arzneimittelsicherheit werden bei den pflanzlichen Arzneimitteln ebenso hoch angesetzt wie bei chemisch-synthetischen Medikamenten. Die Wirkungen der Phytopharmaka sind oft schon seit vielen Generationen bewährt und darüberhinaus bei einigen Arzneimittel auch in klinischen Studien wissenschaftlich erwiesen. Die Beliebtheit von Phytopharmaka basiert im Wesentlichen auf der guten Verträglichkeit, der geringen Nebenwirkungen und auf einer bewussten und gesunden Lebensführung.

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Die Forschungsarbeit endet aber nicht mit der Identifikation und Isolierung von Wirkstoffen und der Festlegung neuer Anwendungsgebiete. Der Weg bis zum zugelassenen
Arzneimittel
Arzneimittel

Arzneimittel sind Stoffe und deren Zubereitungen, die nach §2 Arzneimittelgesetz (AMG) dazu bestimmt sind, durch Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper als Therapeutika in geeigneter Dosierung

  • Zustände oder Funktionen des Körpers zu beeinflussen,
  • natürlich vom menschlichen oder tierischen Körper erzeugte Wirkstoffe oder Körperflüssigkeiten zu ersetzen sowie
  • Krankheitserreger, Parasiten oder körperfremden Stoffe unschädlich zu machen oder zu entfernen.

Der Begriff eines Arzneimittels geht über den Medikamentenbegriff hinaus und umfasst auch Kontrastmittel oder Blutpräparate. Umgangssprachlich werden die Begriffe Arzneimittel und Medikament synonym verwendet.

Kosmetika, Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zählen nicht zu Arzneimitteln, auch wenn sie vielleicht nur über Apotheken vertrieben werden.

ist von permanenter wissenschaftlicher Bearbeitung begleitet. In der galenischen Entwicklung erforschen wir die optimale Kombination von Arznei- und Hilfsstoffen zu einem fertigen
Medikament
Medikament

Medikamente sind Arzneimittel, die in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dienen. Von Medikamenten abzugrenzen sind Arzneimittel zur Diagnose von Erkrankungen und körperlichen Zuständen  und Arzneimittel, die dem Ersatz von Körperflüssigkeiten dienen.

Medikamente müssen in Deutschland vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen werden. Nach ihrer Erhältlichkeit kann man sie unterteilen in:

  • freiverkäufliche (dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden)
  • apothekenpflichtige (dürfen nur in Apotheken abgegeben werden)
  • rezeptpflichtige (sind nur in Apotheken gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung erhältlich)
  • verkehrsfähige Betäubungsmittel (sind nur in Apotheken gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezeptes erhältlich)

Die erwünschte Wirkung, unerwünschte Nebenwirkungen nach Einnahme oder Gabe und Wechselwirkungen wie Wirkungsabschwächung oder -verstärkung müssen im Beipackzettel ebenso wie Angaben zur Dosierung aufgeführt werden.

Medikamente haben zahlreiche Darreichungsformen:

  • oral: Tabletten, Dragees, Kapseln, Tropfen, Säfte etc.
  • sublingual: Beißkapseln, Lutschtabletten
  • rektal: Zäpfchen
  • subkutan (s.c.): Kristallsuspension
  • intravenös (i.v.): Infusion, Injektion
  • intraarteriell (i.a.): dito
  • intramuskulär (i.m.) dito
  • kutan: Cremes, Salben, Gele, Pasten
  • perkutan: Depotpflaster, Patches
  • vaginal: Vaginalzäpfchen
  • konjunktival: Augentropfen
  • nasal: Nasenspray, Nasentropfen
. Der endgültige Nachweis der Wirksamkeit gegenüber einem Placebo (Scheinmedikament) erfolgt in klinischen Studien an freiwilligen Probanden, die sich in den Dienst der Wissenschaft stellen. Die wissenschaftliche Aussagekraft wird durch so genannte kontrollierte, randomisierte Doppelblindstudien sichergestellt. Von den ersten Laboruntersuchungen über die klinische Prüfung am Menschen bis hin zur Zulassung durch die Arzneimittelbundesbehörde vergehen nicht selten fünf bis zehn Jahre.

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