(Syn.: Tussis)
Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.
Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.
Schnupfen, medizinisch als Rhinitis bezeichnet, tritt bei Infektionen und Allergien auf. Häufigste Ursache ist die Infektion mit Viren im Zuge einer gewöhnlichen Erkältung. Schnupfenviren werden per Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Sprechen übertragen. Typische Begleiterscheinungen sind gerötete und tränende Augen und eine zugeschwollene Nase. Häufig kommt es zu einer Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmacksinns. Auch Reizhusten ist nicht selten.
Die Infektion kann sich, z.B. bei einer geschwächten Immunabwehr, im ganzen Hals-Nasen-Ohren-Bereich ausbreiten oder einer Infektion mit Bakterien die Bahn brechen.
Anforderungen und Situationen, die Überlastungen erzeugen, die das Funktionieren des Immunsystems beeinträchtigen können.
Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.
Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)
Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.
Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).
Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.
[syn: Immunglobuline]
Antikörper sind Eiweißstoffe, die eingedrungene Erreger angreifen und unschädlich machen können. Sie werden vom Immunsystem (B-Lymphozyten und Plasmazellen) gebildet. Sie richten sich gegen Bestandteile eines spezifischen Antigens und können dieses binden.
Als Fresszellen werden umgangssprachlich Phagozyten bezeichet. Diese Zellen sind Teil des Immunsystems. Sie können belebte und unbelebte Fremdpartikel aufnehmen und verdauen. Man unterscheidet zwischen mobilen Mikrophagen, den Granuloyzyten, den überwiegend ortsgebundenen Makrophagen und den dendritischen Zellen. Granulozyten und Makrophagen sind Teil der unspezifischen Immunabwehr. Die dendritischen Zellen analysieren bei der Phagozytose den Angreifer und induzieren bei den T-Zellen in den nächstgelegenen Lymphknoten eine spezifische Immunabwehr, die Bildung von Antikörpern.
Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.
Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)
Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.
Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).
Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.
Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung sind die täglich benötigten Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße sowie Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Große Bedeutung haben viel frisches Obst und Gemüse, denn sie liefern dem Körper einen Großteil der für ihn lebenswichtigen Mineralstoffe und Vitamine in ausreichenden Mengen. Das hält das Immunsystem fit. Einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge sollte 5 x pro Tag frisches Obst oder Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
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