Sport mit Maß

Verbessert regelmäßiges Training die Infektabwehr? Die Frage lässt sich mit einem glatten Jein beantworten. Regelmäßiges, leichtes Ausdauertraining macht das Immunsystem gegen
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

,
Schnupfen
Schnupfen

Schnupfen, medizinisch als Rhinitis bezeichnet, tritt bei Infektionen und Allergien auf. Häufigste Ursache ist die Infektion mit Viren im Zuge einer gewöhnlichen Erkältung. Schnupfenviren werden per Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Sprechen übertragen. Typische Begleiterscheinungen sind gerötete und tränende Augen und eine zugeschwollene Nase. Häufig kommt es zu einer Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmacksinns. Auch Reizhusten ist nicht selten.

Die Infektion kann sich, z.B. bei einer geschwächten Immunabwehr, im ganzen Hals-Nasen-Ohren-Bereich ausbreiten oder einer Infektion mit Bakterien die Bahn brechen.

und Bronchitis unempfindlich. Intensives Training im Leistungssportbereich hingegen bewirkt eher das Gegenteil. Profisportler sind häufiger krank, weil ihr Immunsystem das Dauertraining nicht gut wegsteckt. Große Anstrengungen und Erschöpfung - übrigens auch psychischer
Stress
Stress

Anforderungen und Situationen, die Überlastungen erzeugen, die das Funktionieren des Immunsystems beeinträchtigen können.

- machen den Körper anfälliger für die Angriffe von Viren und
Bakterien
Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt  sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)

Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).

Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.

. Ein Effekt, der bis zu zehn Tage nachwirken kann.

Möglicherweise liegt die Ursache darin, dass bei hohem dauerhaftem Körperstress wichtige Immunfaktoren abnehmen. Das gilt für die in den Nasen- und Rachenschleimhäuten gebildeten
Antikörper
Antikörper

[syn: Immunglobuline]

Antikörper sind Eiweißstoffe, die eingedrungene Erreger angreifen und unschädlich machen können. Sie werden vom Immunsystem (B-Lymphozyten und Plasmazellen) gebildet. Sie richten sich gegen Bestandteile eines spezifischen Antigens und können dieses binden.

(Immunglobulin A, IgA), die Killerzellen und den Botenstoff TNF-alpha, der die
Fresszellen
Fresszellen

Als Fresszellen werden umgangssprachlich Phagozyten bezeichet. Diese Zellen sind Teil des Immunsystems. Sie können belebte und unbelebte Fremdpartikel aufnehmen und verdauen. Man unterscheidet zwischen mobilen Mikrophagen, den Granuloyzyten, den überwiegend ortsgebundenen Makrophagen und den dendritischen Zellen. Granulozyten und Makrophagen sind Teil der unspezifischen Immunabwehr. Die dendritischen Zellen analysieren bei der Phagozytose den Angreifer und induzieren bei den T-Zellen in den nächstgelegenen Lymphknoten eine spezifische Immunabwehr, die Bildung von Antikörpern.

des Immunsystems stimuliert. Im Winter trocknet zudem kalte Luft die Schleimhaut von Nase, Rachen und Bronchien aus und erschwert so den Abtransport von Kleinstpartikeln und
Bakterien
Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt  sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)

Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).

Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.

.

Sport ist nur was für Gesunde. Bereits bei harmlosen Erkältungen arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren und Sport würde den Körper hier unnötig schwächen. Hier ist es also Zeit für eine Trainingspause mit Ruhe und einer vitaminreichen
Ernährung
Ernährung

Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung sind die täglich benötigten Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße sowie Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Große Bedeutung haben viel frisches Obst und Gemüse, denn sie liefern dem Körper einen Großteil der für ihn lebenswichtigen Mineralstoffe und Vitamine in ausreichenden Mengen. Das hält das Immunsystem fit. Einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge sollte 5 x pro Tag frisches Obst oder Gemüse auf dem Speiseplan stehen.

.

Pflichtangaben

Umckaloabo®. 8 g/10 g Flüssigkeit. Für Erwachsene und Kinder ab 1 Jahr. Wirkstoff: Pelargonium sidoides-Wurzeln-Auszug. Anwendungsgebiete: Akute Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Enthält 12 Vol.-% Alkohol. Umckaloabo® 20 mg Filmtabletten. Für Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre. Wirkstoff: Pelargonium-sidoides-Wurzeln-Auszug, getrocknet. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Umckaloabo® Saft für Kinder. 0,2506 g / 100 g Sirup. Für Kinder von 1 bis 12 Jahre. Wirkstoff: Pelargonium sidoides-Wurzeln-Auszug, getrocknet. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien).  Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. ISO-Arzneimittel – Ettlingen.

Schriftgröße