Euphrasia officinalis (rostkoviana) (botanischer Name) | Wiesen-Augentrost (Name im Volksmund)
Anwendungsgebiet:
Volksmedizin: Müde Augen, entzündliche Erkrankungen des Auges, Gerstenkorn
Homöopathie: katarrhalische Entzündungen am Auge mit vermehrter Tränenabsonderung, Lidödeme; Entzündungen der oberen Luftwege.
Beschreibung:
Die Pflanze aus der Familie der Rachenblütler, die in der Pflanzenheilkunde vor allem bei entzündlichen Erkrankungen der Augen angewendet wird. Außerdem wird Augentrost auch zur Behandlung von Atemwegsinfektionen und Hauterkrankungen eingesetzt. Auch in der Homöopathie werden Zubereitungen aus Augentrost angewendet.
Die Pflanze ist ein Halbschmarotzer, welche mit ihren Saugwurzeln die Nährlösung von Gräsern die in seiner Nähe wachsen anzapft. Der Augentrost wächst 10 bis 20 cm hoch und ist durch den auffälligen gelben Fleck ist der auf der dreilappigen Blüte erkennbar. Er wächst auf Wiesen und an Wegrändern, in lichten Wäldern und in Gebirgen bis zu 3000 m.
Wirkung:
Verwendet wird das blühende Kraut; in der Homöopathie: die ganze, frische, blühende Pflanze.
Der Pflanze wird eine abschwellende und entzündungshemmende Wirkung haben.
Anwendung:
In der Homöopathie wird Euphrasia officinalis HAB1, Euphrasia officinalis ferm 33c HAB1 (syn. Euphrasia e planta tota ferm 33c) verwendet.
Die Volksheilkunde verwendet man Teeaufgüsse bei Erkältungskrankheiten oder Augenkompressen zusammen mit Kamille (diese Anwendung ist aufgrund möglicher Keimbelastung am Auge nicht ratsam).
Wichtige Hinweise:
Die Wirksamkeit konnte von der Kommission E nicht bestätigt werden. Wegen der möglichen Keimbelastung ist die Verwendung am Auge nicht ratsam.