Inula helenium (botanischer Name) | Helenenkraut (Name im Volksmund)

Anwendungsgebiet:

In der Volksmedizin wurde Alant bei Atemwegserkrankungen,  Magen-Darm-Erkrankungen, bei Wurmbefall und Erkrankungen der ableitenden Harnwege eingesetzt.
In der Homöopathie kommt Alant bei chronischem Husten, Magengeschwüren, und Ausfluss angewendet.

Die Kommission E beurteilt die Anwendung negativ.

Beschreibung:

Der Alant ist ein Korbblütengewächs. Beheimatet ist die Pflanze in Asien und Europa.

Die bis zu 1,8 m hoch wachsende, ausdauernde Staude hat große, derbe Laubblätter, die fein gezähnt und an der Unterseite filzig behaart sind.
Die intensiv gelben Blüten bestehen aus sehr schmalen Zungen- und vielen kleinen Röhrenblüten.

1804 isolierte der Apotheker Rose in Berlin aus Inula helenium das Inulin, dessen Name sich von der Pflanze ableitet.

Wirkung:

Verwendet wird der im Herbst geerntete, getrocknete (bis zu 70 °C) und zerkleinerte Wurzelstock.

Wirksame Inhaltstoffe sind ätherisches Öl, Sesquiterpenlactone, größere Mengen Inulin sowie Harze, Wachse und Pektine.

Alant wird volksmedizinisch eine expektoriernde, tonisierende und leicht wurmtreibende Wirkung zugeschrieben.

Anwendung:

Die Kommission E beurteilt die Anwendung negativ.

Wichtige Hinweise:

Die Pflanze wirkt stark allergen. Bei bestehenden Allergien gegen Korbblütler sollte ein Kontakt vermieden werden.

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