Rumex acetosa (botanischer Name) | Großer Sauerampfer (Name im Volksmund)

Anwendungsgebiet:

Keine Bewertung durch Kommission E.

Volksmedizin: Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen

Homöopathie: Hauterkrankungen

Beschreibung:

Sauerampfer mag feuchte Wiesen und Gebüsche. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse und wächst mit großen lanzettartigen Blättern. Später treibt er einen Stängel aus mit kleineren Blättern und rötlich-grünen Blüten. Die Blätter schmecken säuerlich.

Sauerampfer ist ein beliebtes Wildgemüse, das auch als Salatgewürz gern verwendet wird. Da er viel Vitamin C enthält, erfrischt er, stärkt die Abwehrkräfte und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Schon im Mittelalter wurde Sauerampfer zur Verhinderung von Skorbut eingesetzt.

Als Heilpflanze verwendet hilft getrockneter Sauerampfer als Tee bei Verdauungsproblemen.

Wirkung:

Verwendete Bestandteile: Frisches und getrocknetes Kraut. Homöopathie: frische unterirdische Teile.

Wirksame Inhaltsstoffe: Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen, Oxalsäure

Wirkung: schleimlösend, entzündungshemmenden, abwehrkraftstärkend

Anwendung:

Sauerampferextrakte sind in Fertigarzneimitteln zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der oberen Atemwege und Nasennebenhöhlen enthalten.

Homöopathische Zubereitungen.

Frische zerdrückte Blätter helfen als Auflagen bei Wunden und Entzündungen.

Wichtige Hinweise:

Sauerampfer enthält größere Mengen an Oxalat. Oxalatvergiftungen können neben Reizungen des Magen-Darm-Traktes auch Nierenschäden hervorrufen. Gefährdete Personen und Kinder sollten nur geringe Mengen zu sich nehmen. Zudem entzieht die Oxalsäure dem Körper durch Salzbildung große Mengen Calcium. Bei Blasen- und Nierensteinen, Rheuma und Gicht ist Sauerampfer vom Menüplan zu streichen