Fagus silvatica (botanischer Name) | Rotbuche (Name im Volksmund)
Anwendungsgebiet:
Im traditionellen Heilwissen finden Buchenzubereitungen Anwendung bei Rheumatismus, Bronchialerkrankungen und Hautkrankheiten
Beschreibung:
Die Rotbuche gehört zur Familie der Buchengewächse. Buchen sind überall in den nördlichen gemäßigten Zonen Europas, Amerikas und Asiens vertreten. In Europa ist außer der Rotbuche noch die Orientbuche heimisch. Laub- und Mischwälder sind in Deutschland stark von der Buche geprägt. Die Buchen bevorzugen ein wintermildes und sommerkühles Klima.
Die Buche ist ein sommergrüner Baum mit glatter, silbergrauer Rinde. In der Regel wird höchstens im Alter eine schwache Borke ausgebildet. Sie erreicht eine Höhe von rund 30 m. Ihre Laubblätter stehen wechselständig und sind gekerbt oder gezähnt. Buchen sind einhäusig getrenntgeschlechtig und werden vom Wind bestäubt. Die männlichen Blütenstände sind kätzchenartig. Die weiblichen Blüten sitzen zu dritt zusammen. Aus ihnen bilden sich die Bucheckern, die typischen dreikantigen Nüsse.
Wirkung:
Verwendet werden die Rinde und die Blätter.
Die Rinde enthält u.a. Polyphenole der Catechingruppe, die ihren Zubereitungen eine adstringierende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung verleihen. Die Blätter enthalten u.a. Vitamin C und Anthocyane, die eine antioxidative Wirkung haben und im Körper schädliche freie Radikale binden.
Anwendung:
Für eine Abkochung werden 30 Gramm Rinde in einem Liter Wasser mindestens so lange gekocht, bis sich die Wassermenge halbiert hat. Die Rinde wird abgeseiht. Pro Tag werden 2 Tassen von der Abkochung getrunken.
Ein Salat aus jungen, klein geschnittenen Blättern schmeckt und ist gesund.
Wichtige Hinweise:
Blüten werden in Rahmen der Bachblütentherapie verwendet.