Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.
Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.
Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:
Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.
Eine intakte Nasenschleimhaut schützt vor dem Eindringen von Krankheitserregern in den Organismus. Sie ist ein wichtiger Teil des körpereigenen Immunsystems. Auskühlung oder Austrocknung beeinträchtigen sie in ihrer Barrierefunktion.
Rhinitis (Schnupfen) tritt bei Infektionen und Allergien auf. Häufigste Ursache ist die Infektion mit Viren im Zuge einer gewöhnlichen Erkältung. Schnupfenviren werden per Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Sprechen übertragen. Typische Begleiterscheinungen sind gerötete und tränende Augen und eine zugeschwollene Nase. Häufig kommt es zu einer Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmacksinns. Auch Reizhusten ist nicht selten.
Die Infektion kann sich, z.B. bei einer geschwächten Immunabwehr, im ganzen Hals-Nasen-Ohren-Bereich ausbreiten oder einer Infektion mit Bakterien die Bahn brechen.
Schnupfen, medizinisch als Rhinitis bezeichnet, tritt bei Infektionen und Allergien auf. Häufigste Ursache ist die Infektion mit Viren im Zuge einer gewöhnlichen Erkältung. Schnupfenviren werden per Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Sprechen übertragen. Typische Begleiterscheinungen sind gerötete und tränende Augen und eine zugeschwollene Nase. Häufig kommt es zu einer Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmacksinns. Auch Reizhusten ist nicht selten.
Die Infektion kann sich, z.B. bei einer geschwächten Immunabwehr, im ganzen Hals-Nasen-Ohren-Bereich ausbreiten oder einer Infektion mit Bakterien die Bahn brechen.
Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.
Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)
Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.
Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).
Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.
Im engeren Sinn ist unter Erkältung eine allgemeine oder begrenzte Abkühlung des Körpers zu verstehen. Im weiteren Sinn und umganssprachlich meint man die Erkältungskrankheiten, akute, zumeist virusbedingte Schleimhautenzündungen der oberen Luftwege.
siehe dazu »
Anforderungen und Situationen, die Überlastungen erzeugen, die das Funktionieren des Immunsystems beeinträchtigen können.
[syn. Infektion]
Mit Ansteckung beschreibt man das Eindringen von Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) in einen Makroorganismus wie den Menschen. Ob eine Krankheit entsteht oder es zu einer stummen Infektion bzw. einer unschädlichen Koexistenz kommt, entscheidet sich anhand der Art des Erregers, der Erregermenge, der Barrierefunktion des Kontaktgewebes und des Allgemeinzustands des betroffenen Immunsystems.
Typische Übertragungswege sind die Kontaktinfektion, Schmierinfektion und Tröpfcheninfektion.
Als Tröpfcheninfektion wird die Übertragung von Krankheitserregern durch versprühte Speicheltröpfchen bezeichnet. Viele Infektionskrankheiten werden durch Husten, Niesen oder Sprechen übertragen.
Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.
Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)
Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.
Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).
Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.
Klassische Ursachen von Halsschmerzen sind Entzündungen der Mandeln oder andere Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Viren oder Bakterien kommen als Urheber in Frage. Ein Besuch beim Arzt steht an, wenn:
Im engeren Sinn ist unter Erkältung eine allgemeine oder begrenzte Abkühlung des Körpers zu verstehen. Im weiteren Sinn und umganssprachlich meint man die Erkältungskrankheiten, akute, zumeist virusbedingte Schleimhautenzündungen der oberen Luftwege.
siehe dazu »
Im engeren Sinn ist unter Erkältung eine allgemeine oder begrenzte Abkühlung des Körpers zu verstehen. Im weiteren Sinn und umganssprachlich meint man die Erkältungskrankheiten, akute, zumeist virusbedingte Schleimhautenzündungen der oberen Luftwege.
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Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die unser Körper täglich in bestimmten Mengen benötigt. Die meisten Vitamine kann er nicht selbst produzieren oder ist nur unter bestimmten Voraussetzungen in der Lage, Vitamine selbst herzustellen. Für die Versorgung mit Vitaminen ist Körper auf die Nahrung angewiesen, mit welcher der größte Teil der Vitamine aufgenommen wird. Auch durch Darmbakterien werden einige Vitamine hergestellt und in einer für den Menschen aufnehmbaren Form in den Darm abgegeben. Von großer Bedeutung für ein gesundes Immunsystem, das z. B. die Erreger der Sommergrippe wirksam abwehrt, sind Vitamin C und Betacarotin. Man unterscheidet zwischen fettlöslichen Vitaminen (Vitamin A, D, E und K) sowie wasserlöslichen Vitaminen (Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C).
Im engeren Sinn ist unter Erkältung eine allgemeine oder begrenzte Abkühlung des Körpers zu verstehen. Im weiteren Sinn und umganssprachlich meint man die Erkältungskrankheiten, akute, zumeist virusbedingte Schleimhautenzündungen der oberen Luftwege.
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Eine Superinfektion ist, wenn bei einer bestehenden Virusinfektion eine bakterielle Infektion hinzukommt. Gefährliche Bakterien nutzen die Schwäche der körpereigenen Abwehr, um sich in der Lunge oder an anderen Stellen einzunisten (z.B. Lungenentzündung).
(Syn.: Ansteckung)
Eine Infektion bezeichnet Übertragung und Eindringen von krankheitserregenden Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten in einen Makroorganismus, z.B. den Menschen.
Über die Folgen einer Ansteckung entscheidet die Virulenz (Fähigkeit gesundes Gewebe anzugreifen), die Menge der Erreger, die generelle Reaktionsbereitschaft des Immunsystems sowie der Ansiedlungsort. Es entsteht entweder eine Infektionskrankheit, eine stumme Infektion oder ein unschädliches Zusammenleben wie z.B. in der Darmflora.
Nach dem Übertragungsweg unterscheidet man eine Kontaktinfektion, bei der eine Übertragung von Krankheitserregern durch direkten Körperkontakt erfolgt. Für die indirekte Übertragung von Krankheitserregern durch kontaminierte Gegenstände wird der Begriff »indirekte Kontaktinfektion« oder »Schmierinfektion« verwendet.
Als Tröpfcheninfektion bezeichnet man die Übertragung von Bakterien und Viren durch winzige Sekrettröpfchen, die aus den menschlichen Atemwegen (insbesondere der Nasenschleimhaut) stammen, durch die Luft fliegen und von anderen Menschen bei der Atmung aus der Luft aufgenommen werden.
Die Freisetzung der Krankheitserreger geschieht durch Niesen, Naseputzen oder Husten. Es lösen sich Sekrettropfen. Nachdem sie in die Luft gesprüht wurden, können die kleinen fliegenden Partikel in einem Umkreis von ca. 1 Meter (mitunter aber auch bis ca. 3 Meter) von anderen Menschen eingeatmet werden. Kommen sie hier mit der Nasenschleimhaut in Kontakt, können sie zu einer Infektion führen.
Im weiteren Sinne und verkürzend meint Infektion auch die Infektionskrankheit.
(Syn.: Ansteckung)
Eine Infektion bezeichnet Übertragung und Eindringen von krankheitserregenden Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten in einen Makroorganismus, z.B. den Menschen.
Über die Folgen einer Ansteckung entscheidet die Virulenz (Fähigkeit gesundes Gewebe anzugreifen), die Menge der Erreger, die generelle Reaktionsbereitschaft des Immunsystems sowie der Ansiedlungsort. Es entsteht entweder eine Infektionskrankheit, eine stumme Infektion oder ein unschädliches Zusammenleben wie z.B. in der Darmflora.
Nach dem Übertragungsweg unterscheidet man eine Kontaktinfektion, bei der eine Übertragung von Krankheitserregern durch direkten Körperkontakt erfolgt. Für die indirekte Übertragung von Krankheitserregern durch kontaminierte Gegenstände wird der Begriff »indirekte Kontaktinfektion« oder »Schmierinfektion« verwendet.
Als Tröpfcheninfektion bezeichnet man die Übertragung von Bakterien und Viren durch winzige Sekrettröpfchen, die aus den menschlichen Atemwegen (insbesondere der Nasenschleimhaut) stammen, durch die Luft fliegen und von anderen Menschen bei der Atmung aus der Luft aufgenommen werden.
Die Freisetzung der Krankheitserreger geschieht durch Niesen, Naseputzen oder Husten. Es lösen sich Sekrettropfen. Nachdem sie in die Luft gesprüht wurden, können die kleinen fliegenden Partikel in einem Umkreis von ca. 1 Meter (mitunter aber auch bis ca. 3 Meter) von anderen Menschen eingeatmet werden. Kommen sie hier mit der Nasenschleimhaut in Kontakt, können sie zu einer Infektion führen.
Im weiteren Sinne und verkürzend meint Infektion auch die Infektionskrankheit.
Diese Entzündung tritt sowohl akut als auch chronisch mit einer Erkrankungsdauer von drei Monaten und länger. Einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung geht zunächst eine Infektion der Nase voraus.
siehe dazu »
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