Eine Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis, »Schnupfen«), und Entzündungen des Rachens (Pharyngitis) sowie des Kehlkopfs (Laryngitis) sind die typischen Vertreter von Infekten der oberen Atemwege.
Die erste Anlaufstelle für Viren und Bakterien in der Atemluft ist der Nasen-Rachenbereich. Faktoren, die eine solche Erkältung begünstigen, sind trockene und gereizte Schleimhäute in der kalten Jahreszeit, ein geschwächtes
Immunsystem, Stress und Übermüdung sowie ein ungesunder Lebenswandel. Verbreitung und Ansteckung erfolgen durch Schmier- und Tröpfcheninfektion.
In der Regel sind diese Erkältungsformen zwar unangenehm, aber harmlos. Patienten leiden unter einem allgemeinen, unbestimmten Krankheitsgefühl, sie haben Kopf- und Gliederschmerzen, sind müde und fühlen sich abgeschlagen. Schmerzhafte Schluckbeschwerden und Halsschmerzen sind übliche Begleiter einer Rachenraumentzündung. Häufig begleitet auch erhöhte Temperatur so einen grippalen Infekt. Deutliche Zeichen für eine Erkältung sind gerötete und geschwollene Nasen- und Rachenschleimhäute.
Rund 7-10 Tage dauert es, eine Erkältung wieder loszuwerden. Wichtig ist es, dem Körper Ruhe und Schonung zu geben und die Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Das Befeuchten der Schleimhäute, viel Flüssigkeit und Vitamine können den Heilprozess unterstützen. Einzelne Symptome lassen sich auch durch z.B. abschwellende Nasentropfen oder schleimlösende Präparate aus der Apotheke verbessern.
Ausbreitung und Verschlimmerung einer Erkältung Das Komplikationsrisiko steigt allerdings, wenn man eine Erkältung nicht richtig auskuriert. Einerseits können sich die Viren im Atemsystem weiter ausbreiten, andererseits kann es zu bakteriellen Superinfektionen kommen. Tritt keine Verbesserung des Gesundheitszustands oder gar eine Verschlechterung ein, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Aus einer einfachen Erkältung können entstehen: