Akute Mittelohrentzündungen entstehen durch virale oder bakterielle Infektionen der Schleimhäute des Mittelohrs. Diese Entzündungen sind für Betroffene sehr schmerzhaft. Erkennbares Zeichen im Anfangsstadium ist einzig das gerötete Trommelfell. Dann folgen pulsierende Ohrenschmerzen, Fieber, pochende Ohrgeräusche und eine Hörminderung.
Gerade eine virale Mittelohrentzündung heilt auch ohne Behandlung ab. Bei Schmerzen und Beschwerden im Ohr sollte aber immer ein Arzt aufgesucht werden, der den Verlauf der Erkrankung beobachtet. Tritt in den ersten beiden Tagen keine Besserung ein, liegt es im ärztlichen Ermessen, ein Antibiotikum zu verschreiben. Gegen die auftretenden Schmerzen helfen Schmerzmittel. Beseitigt man die Schwellungen der Nasenschleimhäute (z. B. durch kurzfristige Anwendung eines abschwellenden Nasensprays), führt das zu einer verbesserten Nasenatmung und damit zu einer besseren Belüftung des Mittelohrs.
Generell ist körperliche Schonung angebracht, um dem Körper Energie zur Regeneration zu lassen.