Klassische Beschwerden bei einer akuten Bronchitis sind Überempfindlichkeit der Atemwege mit häufig schmerzhaftem Hustenreiz und - im Verlauf der Infektion - ausgeprägter Schleimbildung. Bronchitispatienten klagen über ein allgemeines Unwohlsein und leiden oft an Fieber, Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Unbedingt sollte ein Arzt aufgesucht werden, tritt einer dieser Fälle ein:
- Atembeschwerden, Atemnot und Brustschmerzen
- Husten von Blut
- Hohes Fieber
- Starker, gelblicher Auswurf (kann auf bakterielle Superinfektion hindeuten)
- Beschwerden, die länger als sieben Tage andauern
- Vorerkrankungen des Atemapparats, wie z.B. Asthma
Eine gesicherte ärztliche Diagnose setzt eine sorgfältige Untersuchung voraus. Zunächst wird der Arzt die Krankheitsgeschichte abfragen. Darauf folgt das Abklopfen und Abhorchen der Lunge auf eventuelle Rasselgeräusche. So erhält er Informationen über Ort und Ausbreitung der Entzündung. Eine Überprüfung des Mund- und Rachenraumes liefert möglicherweise Hinweise auf einen vorangegangenen grippalen Infekt. Schwere Erscheinungsformen der akuten Bronchitis erfordern unter Umständen weitergehende Untersuchungen in Form von Röntgenaufnahmen oder der Bestimmung von Entzündungswerten im Blut. Im Labor lässt sich im abgehusteten Schleim das verantwortliche Bakterium bestimmen, was die gezielte Auswahl eines passenden Antibiotikums ermöglicht. Eine Differentialdiagnose schließt andere Erkrankungen der Atemwege wie eine Lungenentzündung oder Asthma aus.