News
Jedes Jahr ist der Herbst die richtige Zeit für die Grippeimpfung. Diese schützt vor der gefährlichen, oft komplikationsreichen Virusgrippe, der Influenza – nicht jedoch vor den durch Erkältungsviren hervorgerufenen Atemwegsinfekten, an deren erster Stelle die akute Bronchitis steht.
Das Thema „Grippeimpfung - JA oder NEIN“ wird zumindest seit der Schweinegrippe wieder intensiver diskutiert. Wer sich unbedingt impfen lassen sollte, hat die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut, festgelegt. Dabei handelt es sich um folgende Personengruppen:
Für die genannten Fälle werden die Kosten der Impfung in der Regel durch die Krankenkassen oder den Arbeitgeber übernommen. Leider sind die Durchimpfungsraten in Deutschland noch sehr gering: diese liegen – wie eine Untersuchung gezeigt hat - bei älteren Menschen (> 60 Jahre) unter 50%, bei chronisch Kranken bei 30% und bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen bei ca. 25%.
Für Menschen, die nicht unter die STIKO-Impfempfehlungen fallen, gibt es die Möglichkeit, sich vom Arzt eigeninitiativ als sogenannte selbst zu zahlende IGEL-Leistung impfen zu lassen. Auch bieten die werksärztlichen Dienste vieler Unternehmen allen Beschäftigten eine kostenfreie Grippeimpfung an.
Immerhin wird durch die Grippe-Impfung ein Impfschutz von ca. 90% erreicht. Die Grippe-Impfung selbst ist sehr gut verträglich, so dass der Nutzen absolut überwiegt. Ärzte und Kinder- und Jugendärzte beraten gerne in Impffragen und wissen auch um die wenigen Einschränkungen, wie z.B. akute Infekte, die bei der Grippeimpfung zu berücksichtigen sind.
Für Menschen, die gegen Hühnereiweiß allergisch sind, gibt es seit einigen Jahren Impfstoffe, die nicht auf Basis bebrüteter Hühnereier hergestellt werden und sich deshalb besonders für diese Zielgruppe eignen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO legt für jede Grippesaison – getrennt nach nördlicher und südlicher Erdhalbkugel – fest, gegen welche Virenstämme der Grippeimpfstoff wirken soll. Wie im Vorjahr bietet der Grippeimpfstoff 2011/2012 ebenfalls Schutz gegen die Schweinegrippe, so dass keine separate Impfung notwendig ist.
Ob geimpft oder nicht – nehmen Sie die Anzeichen einer „echten Grippe“ immer ernst. Diese sind der plötzliche, heftige Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, sowie zusätzlich die auch bei Erkältungen auftretenden Krankheitszeichen. Suchen Sie in diesem Fall möglichst rasch einen Arzt auf.
Für die normalen Virusinfektionen der Atemwege gibt es effektive und gut verträgliche Medikamente in der Apotheke. Für die durch kratzenden Hals, Husten und Verschleimung sich ankündigende akute Bronchitis hat sich das dreifach wirksame UMCKALOABO® in den letzten Jahren weltweit bei über 50 Millionen Menschen bewährt.
Schriftgröße