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01.09.2011

Kinder haben was zu sagen

Dieses Ereignis hat seine Geschichte. Die UN-Vollversammlung 1954 empfahl ihren Mitgliedsstaaten einen weltweiten Kindertag einzurichten. Die damit verbundenen Ziele waren die Rechte der Kinder zu etablieren, die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu fördern und die Regierungen zu verpflichten, die Arbeit von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zu unterstützen. Aus anfangs 40 Ländern wurden bis heute über 145 teilnehmende Staaten. Die Finanzierung des Weltkindertags erfolgt zum Großteil durch Spendengelder, u.a. durch Spendendosen, die in über 60.000 Geschäften deutschlandweit aufgestellt sind.

Das Motto des Weltkindertages 2011 lautet: Kinder haben was zu sagen. Im Fokus steht dabei die Beteiligung von Kindern an allen sie betreffenden Fragen und die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse - vor allem, wenn diese von Armut betroffen sind. Dabei soll Artikel 12 der UN Kinderrechtskonventionen weltweit eine bessere Umsetzung finden. Dieser besagt, dass Kinder sich ihre eigene Meinung bilden und diese frei äußern können. Und der Staat verpflichtet ist angemessen und entsprechend dem Alter und der Reife des Kindes, die Meinungen zu berücksichtigen.

Im Zentrum aller Aktivitäten steht das Weltkindertagsfest des Deutschen Kinderhilfswerks am 18. September rund um den Potsdamer Platz in Berlin: ein Kinder- und Familienevent mit unzähligen nicht-kommerziellen Aktionen und Veranstaltungen, zu dem wieder über 100.000 kleine und große Besucher erwartet werden. Auch in vielen anderen Städten und Gemeinden werden wie in jedem Jahr Feste und Aktionen stattfinden.

Einen Überblick über die Aktivitäten rund um den Weltkindertag finden Sie auf der Website  http://www.weltkindertag.de/neu/.

Und hier noch ein Hinweis auf ein weiteres soziales Engagement für Heranwachsende:

Für die Interessen von Kindern und Jugendlichen des südlichen Afrika setzt sich seit kurzem die Umckaloabo-Stiftung ein. Deren Ziel ist es, die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben und eine gesunde Zukunft zu schaffen.

Dabei steht die Hilfe zur Selbsthilfe durch

  • die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten (Capacity Building) und
  • die Motivation, Verantwortung für andere und sich selbst zu übernehmen und zu handeln (Self Empowerment)

im Vordergrund. Denn nur gut ausgebildete, selbstbewusste und sozial kompetente Heranwachsende haben im südlichen Afrika die Chance, ihrer bisherigen sozialen Situation zu entkommen.

Erfahren Sie mehr unter: www.umckaloabo-stiftung.de und helfen Sie mit.

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