Entstehung einer akuten Bronchitis

Als akute Bronchitis bezeichnet man eine Entzündung der Bronchien. Dieser Infekt gehört zu den am meisten gestellten Diagnosen in der allgemeinärztlichen Praxis – und er ist hierzulande einer der häufigsten Gründe für Krankschreibungen. Gerade in Frühjahr und Herbst hat die akute Bronchitis Saison.

Auslöser sind in 90 bis 95 Prozent der Fälle Viren. Zunächst verursachen sie eine Erkältung, die sich klassischerweise zuerst im Nasen-Rachen-Raum bemerkbar macht, bevor sie sich eventuell sogar in tiefere Abschnitte der Luftwege ausbreitet.

Ist die Immunabwehr unserer Schleimhäute in Nase und Bronchien geschwächt, können sich zusätzlich zu den Viren Bakterien ansiedeln und eine bakterielle Bronchitis verursachen. Man spricht dann von einer „Superinfektion“.

Eine solche Infektion kann Menschen jeden Alters treffen – allem voran Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Besonders anfällig sind Raucher, Personen mit Vorerkrankungen der Atemwege, Diabetes oder anderen Leiden, die unserer Immunabwehr zusetzen. Vermehrt trifft es auch Menschen, die viel Kontakt zu anderen haben. Denn die meisten Erkältungskrankheiten bzw. Infektionen der Atemwege werden über die sogenannte „Tröpfcheninfektion“ übertragen – das heißt, durch direkte Begegnung mit einem Erkrankten.

Erkennung einer akuten Bronchitis

Eine akute Bronchitis beginnt oft im Nasen- und Rachenraum. Sie äußert sich mit Symptomen wie Halskratzen und Schnupfen. Später kommt es zunächst zu trockenem Reizhusten, der im Verlauf mit ausgeprägter Schleimbildung einhergeht und zudem sehr schmerzhaft sein kann. Betroffene Patienten klagen außerdem oft über allgemeines Unwohlsein sowie Abgeschlagenheit und leiden häufig unter leichtem Fieber, Müdigkeit oder Kopfschmerzen.

Halten die Beschwerden länger als sieben Tage an oder werden sie sogar stärker, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Eine gesicherte ärztliche Diagnose setzt eine sorgfältige Untersuchung voraus. Zunächst wird der Arzt die Krankheitsgeschichte abfragen. Ein Abklopfen und Abhorchen der Lunge liefert Informationen über Ort und Ausbreitung der Entzündung. Eine Überprüfung des Mund- und Rachenraumes ergibt möglicherweise Hinweise auf einen vorangegangenen grippalen Infekt. Schwere Krankheitssymptome erfordern unter Umständen weitergehende Untersuchungen – etwa Röntgenaufnahmen oder eine Blutuntersuchung, um z. B. einen Befall von Kiefern- oder Stirnhöhle bzw. eine Lungenentzündung oder Asthma auszuschließen.

Symptome, bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Symptom 1: Atembeschwerden, Atemnot und Brustschmerzen

In diesem Fall kann es sich um einen schwerwiegenden Infekt oder eine beginnende Lungenentzündung handeln. Diese muss dringend ärztlich behandelt werden.

Symptom 2: Blutiger Auswurf

Dies kann ein Hinweis für eine schwere entzündliche Erkrankung sein – unter Umständen deutet es auf eine Lungenentzündung oder gar einen Tumor hin.

Symptom 3: Hohes Fieber

Hohes oder über mehrere Tage anhaltendes Fieber ist stets ein Zeichen für einen ernstzunehmenden Infekt, gegen den unser Körper ankämpft – und ein klarer Fall für einen Arztbesuch.

Symptom 4: Starker, gelblicher Auswurf

Dies kann auf einen eitrigen Infekt hindeuten – d. h. eine bakterielle Superinfektion. Diese muss oft mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Symptom 5: Infekt bei Vorerkrankungen des Atemapparats

Wer z. B. unter Asthma leidet, trägt ein deutlich höheres Risiko, an einem Atemwegsinfekt zu erkranken. Suchen Sie in diesem Fall schon zu Infektbeginn einen Arzt auf.

Behandlung einer akuten Bronchitis

Im Mittelpunkt steht für die Betroffenen natürlich zunächst eine Linderung der Symptome. Begleitend ist überdies eine Behandlung der Ursachen von zentraler Bedeutung. So lindert Umckaloabo® nicht nur die Beschwerden und löst zähen Schleim. Es stärkt überdies die Virenabwehr und hemmt das Eindringen von Bakterien. So können Sie der Ausweitung des Infektes oder gar einer Superinfektion durch zusätzlichen Bakterienbefall aktiv vorbeugen.

Ausschlaggebend ist darüber hinaus unser Lebensstil. Eine vitaminreiche Ernährung sowie ausreichend Schlaf stärken unsere Immunabwehr. Und hat es uns dann doch mal erwischt, können auch altbewährte Hausmittel unterstützend helfen und uns schneller wieder auf die Beine bringen.

Antivirale Therapie

Darunter versteht man eine Behandlung, die im Falle einer Virusinfektion die Vermehrung der Erreger hemmt. Sie mildern die Symptome und verkürzt die Erkrankung. Dabei sollte man in jedem Fall eines beherzigen: Trotz Einnahme eines solchen Medikaments kann der Betroffene seine Umgebung nach wie vor mit dem Virus anstecken. Unerlässlich sind also entsprechende Hygienemaßnahmen.

Antibakterielle Therapie

Im Zuge dieser Therapie werden Präparate eingesetzt, die gezielt Infekte bekämpfen, die durch Bakterien ausgelöst werden. Solche Arzneimittel – z. B. Antibiotika – sind verschreibungspflichtig und setzen daher in jedem Fall den Besuch eines Arztes voraus. Im Zuge der Untersuchung kann festgestellt werden, ob tatsächlich ein bakterieller Infekt vorliegt.

Symptomatische Therapie

Es steckt bereits im Begriff selbst – diese Behandlung setzt bei der Bekämpfung der Symptome an. Zu beachten ist bei solchen Arzneimitteln aber stets eines: Sie können die Beschwerden lediglich unterdrücken, fördern jedoch nicht den eigentlichen Heilungsprozess.

Kausale Therapie

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen (causa = Ursache). Er beschreibt eine Behandlung, die nicht nur die Symptome einer Erkrankung mildert, sondern überdies die Auslöser bekämpft. Das Gegenteil einer kausalen Therapie ist die symptomatische Behandlung.

Symptomlinderer

Typische Symptomlinderer bei einer akuten Bronchitis sind z. B. husten- oder schleimlösende Präparate, fiebersenkende Mittel oder solche, die zu einer Abschwellung der Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum führen. Bitte beachten Sie jedoch: Solche Präparate führen dazu, dass wir uns besser fühlen. Sie behandeln jedoch nicht die Ursachen des Infekts und können ihn so auch nicht direkt heilen.

Antiinfektiva

Diese Präparate werden zur Behandlung von Infektionskrankheiten eingesetzt. Doch es muss nicht zwingend ein chemisch/synthetisches Arzneimittel sein. Es gibt auch pflanzliche Antiinfektiva – z. B. den Spezialextrakt aus der Wurzel der südafrikanischen Kapland-Pelargonie.

Vitamine

Eine ausgewogene Ernährung sowie eine gute Versorgung mit Vitaminen stärkt unser Immunsystem. Zudem können Vitamine im Krankheitsfall den Heilungsprozess nachhaltig begünstigen. Eine bewusste Ernährung ist also umso wichtiger, wenn wir gerade mit einer akuten Bronchitis kämpfen.

Antibiotika

Im Falle eines von Bakterien ausgelösten Infektes ist oft ein Antibiotikum notwendig. Solche Präparate sind verschreibungspflichtig. Doch Mediziner warnen: Oft werden Antibiotika vorschnell verordnet. Daher ist die Bildung von Resistenzen weltweit auf dem Vormarsch. Die Verschreibung sollte im Einzelfall also sehr kritisch hinterfragt werden.

Unterstützende Maßnahmen

Inhalation

Ätherische Substanzen

Viel trinken

Nasenspülungen

Ausreichend Frischluftzufuhr

Zum Thema

Tipps zur Stärkung des Immunsystems

Tipp 1 – ausreichend Schlaf

Inzwischen ist medizinisch hinlänglich bewiesen: Schlafmangel raubt unserem Körper wertvolle Energie und wirkt sich negativ auf den gesamten Organismus aus. Dies kann auf Dauer ersthafte Folgen haben – darunter Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder gravierende Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch unser Immunsystem braucht dringend Ruhepausen, um Krankheitserreger abzuwehren. Ausreichend Schlaf ist also das A und O einer gesunden Prophylaxe.

Tipp 2 – ausgewogene Ernährung

Unsere Immunzellen benötigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, um fit zu bleiben. Am bekanntesten ist in diesem Zusammenhang Vitamin C. Es steckt z.B. in Rosenkohl, Paprika, Kiwis, Sanddorn oder Zitrusfrüchten. Auch Lauch, Knoblauch sowie Zwiebeln leisten gute Dienste für unsere körpereigene Abwehr. Generell gilt: Eine ausgewogene Ernährung macht unseren Körper stark gegen Krankheitserreger.

Tipp 3 – Bewegung und frische Luft

Sport stärkt unser Immunsystem – vorausgesetzt, man betreibt ihn vernünftig und in gesunden Maßen. Besonders wertvoll ist Bewegung an der frischen Luft. Denn Sonnenlicht regt in unserem Körper die Bildung von Vitamin D an. Das sog. „Sonnenvitamin“ unterstützt unsere natürliche Abwehr. Auch zur kalten Jahreszeit gilt: Selbst bei bedecktem, trübem Himmel kurbelt das vorhandene Tageslicht unseren Vitamin D-Haushalt an.

Tipp 4 – Wechselduschen

Ein bewährtes Hausmittel: Gönnen Sie Ihren Waden morgens kurze Wechselduschen. Ein warm/kaltes Abbrausen im Zehn-Sekunden-Takt fördert die Durchblutung und stimuliert unsere körpereigene Abwehr.

Tipp 5 – Stress und Risikofaktoren reduzieren

Es gibt eine Menge großer und kleiner Alltagssünden, die unserem Immunsystem zusetzen können. Echte Risikofaktoren sind beispielsweise Übergewicht, Nikotin, Alkohol und Co.

Stress führt überdies zu einer vermehrten Ausschüttung von Hormonen im Körper, die unsere Abwehr auf Sparflamme setzen. Achten Sie darauf, solche Alltags-Faktoren möglichst zu minimieren.

Zum Thema  Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Wie wirkt Umckaloabo®? Und was sollte man bei der Einnahme beachten, um bestmögliche Wirksamkeit zu erzielen? Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen.

Zum Thema  Gesundheitswissen

Gesundheitswissen

Unser Gesundheitsglossar bietet Ihnen einen Überblick über medizinische Begriffe.

ISO-Arzneimittel GmbH & Co. KG
Bunsenstraße 6-10
76275 Ettlingen

Mehr von Schwabe

Telefon 0800 000 52 58
Telefax 0800 100 95 49

Ein Unternehmen der

Logo Unternehmensgruppe Schwabe Pharma Deutschland - From Nature. For Health.