Mittelohrentzündung

Akute Mittelohrentzündungen entstehen durch virale oder bakterielle Infektionen der Schleimhäute des Mittelohrs. Diese Entzündungen sind für Betroffene sehr schmerzhaft. Erkennbares Zeichen im Anfangsstadium ist einzig das gerötete Trommelfell. Dann folgen pulsierende
Ohrenschmerzen
Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen treten im z.B. Zusammenhang mit einer Erkältung auf, wenn das Immunsystem durch die Erkältungsviren so geschwächt wird, dass Bakterien eine Sekundärinfektion im Mittelohr verursachen. Aber auch verschiedene andere Faktoren können Ohrenschmerzen auslösen, beispielsweise Verletzungen, durch Bakterien oder Viren verursachte Entzündungen oder Tumoren. Die Schmerzen treten am Ohr selbst auf, wenn die Ohrmuschel, der Gehörgang, das Trommelfell oder das Mittelohr betroffen sind.

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Fieber
Fieber

Fieber nennt man eine Erhöhung der normalen Körpertemperatur (Mensch: 36,5-37,5 °C, rektal) als Ausdruck einer Abwehrreaktion bei krankhaften Vorgängen im Körper. Fieber wird ausgelöst durch Infektionen mit Viren oder Bakterien, durch massiven Zerfall von körpereigenen Eiweißen nach Verbrennungen, schwerem Sonnenbrand, großen Blutergüssen, Verletzungen oder Untergang von Organen oder Tumorgeweben, durch fremde Eiweißstoffe wie z. B. bei Nesselfieber. Seltene Fieberursachen sind eine unmittelbare Erkrankung des Hypothalamus, massive Austrocknung oder Salzanreicherung, Gifteinwirkung, hormonelle oder nervöse Überbelastung.

, pochende Ohrgeräusche und eine Hörminderung.

Gerade eine virale Mittelohrentzündung heilt auch ohne Behandlung ab. Bei Schmerzen und Beschwerden im Ohr sollte aber immer ein Arzt aufgesucht werden, der den Verlauf der Erkrankung beobachtet. Tritt in den ersten beiden Tagen keine Besserung ein, liegt es im ärztlichen Ermessen, ein
Antibiotikum
Antibiotikum

[Mehrzahl: Antibiotika]

Sulfonamide waren in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die ersten wirksamen antibakteriellen Mittel.
Ein Antibiotikum ist ein Medikament, das Bakterien abtötet bzw. deren Wachstum hemmt. Bei den Wirkstoffen handelt es sich um Stoffwechselprodukte von Bakterien, Pilzen, Flechten oder Algen. Zur Arzneimitteltherapie verwendet man Substanzen, die entweder vollsynthetisch, teilsynthetisch oder biotechnologisch gewonnen werden. Antibiotika sind gegen viele Bakterien wirksam. Sie wirken jedoch nicht gegen Viren.
Sogenannte Reserveantibiotika werden in nur gegen multiresistente Bakterienstämme in besonderen Fällen eingesetzt. Im therapeutischen Alltag wird auf den Einsatz zugunsten der Vorbeugung von Resistenzen verzichtet.

Hauptgruppen der Antibiotika sind:

  • β-Lactame
  • Glykopeptide
  • Polyketide
  • Aminoglycosid-Antibiotika
  • Polypeptid-Antibiotika
  • Chinolone
  • Sulfonamide
zu verschreiben. Gegen die auftretenden Schmerzen helfen Schmerzmittel. Beseitigt man die Schwellungen der Nasenschleimhäute (z. B. durch kurzfristige Anwendung eines abschwellenden Nasensprays), führt das zu einer verbesserten Nasenatmung und damit zu einer besseren Belüftung des Mittelohrs.

Generell ist körperliche Schonung angebracht, um dem Körper Energie zur Regeneration zu lassen.

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