(Syn.: Ansteckung)
Eine Infektion bezeichnet Übertragung und Eindringen von krankheitserregenden Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten in einen Makroorganismus, z.B. den Menschen.
Über die Folgen einer Ansteckung entscheidet die Virulenz (Fähigkeit gesundes Gewebe anzugreifen), die Menge der Erreger, die generelle Reaktionsbereitschaft des Immunsystems sowie der Ansiedlungsort. Es entsteht entweder eine Infektionskrankheit, eine stumme Infektion oder ein unschädliches Zusammenleben wie z.B. in der Darmflora.
Nach dem Übertragungsweg unterscheidet man eine Kontaktinfektion, bei der eine Übertragung von Krankheitserregern durch direkten Körperkontakt erfolgt. Für die indirekte Übertragung von Krankheitserregern durch kontaminierte Gegenstände wird der Begriff »indirekte Kontaktinfektion« oder »Schmierinfektion« verwendet.
Als Tröpfcheninfektion bezeichnet man die Übertragung von Bakterien und Viren durch winzige Sekrettröpfchen, die aus den menschlichen Atemwegen (insbesondere der Nasenschleimhaut) stammen, durch die Luft fliegen und von anderen Menschen bei der Atmung aus der Luft aufgenommen werden.
Die Freisetzung der Krankheitserreger geschieht durch Niesen, Naseputzen oder Husten. Es lösen sich Sekrettropfen. Nachdem sie in die Luft gesprüht wurden, können die kleinen fliegenden Partikel in einem Umkreis von ca. 1 Meter (mitunter aber auch bis ca. 3 Meter) von anderen Menschen eingeatmet werden. Kommen sie hier mit der Nasenschleimhaut in Kontakt, können sie zu einer Infektion führen.
Im weiteren Sinne und verkürzend meint Infektion auch die Infektionskrankheit.
Fieber nennt man eine Erhöhung der normalen Körpertemperatur (Mensch: 36,5-37,5 °C, rektal) als Ausdruck einer Abwehrreaktion bei krankhaften Vorgängen im Körper. Fieber wird ausgelöst durch Infektionen mit Viren oder Bakterien, durch massiven Zerfall von körpereigenen Eiweißen nach Verbrennungen, schwerem Sonnenbrand, großen Blutergüssen, Verletzungen oder Untergang von Organen oder Tumorgeweben, durch fremde Eiweißstoffe wie z. B. bei Nesselfieber. Seltene Fieberursachen sind eine unmittelbare Erkrankung des Hypothalamus, massive Austrocknung oder Salzanreicherung, Gifteinwirkung, hormonelle oder nervöse Überbelastung.
Kopfschmerzen (Cephalgien) zählen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Am häufigsten treten Spannungskopfschmerzen und Migräne auf.
Grund für gelegentlich auftretende Kopfschmerzen sind meist stressbedingte Spannungskopfschmerzen. Andere Ursachen können manchmal auch Aufenthalte in schlecht belüfteten Räumen, langes Sitzen vor dem Bildschirm, Verspannungen der Nackenmuskulatur, Wetterumschwünge und Schlafmangel sein. Flüssigkeitsmangel ruft gelegentlich Kopfschmerzen hervor. Rauchen und Alkohol gelten ebenfalls als zuverlässige Auslöser. Entzündungen der Zähne, Nasennebenhöhlen oder Ohren sind oft von Kopfschmerzen begleitet.
Einen Arztbesuch erfordern plötzlich und sehr heftig auftretende Kopfschmerzen, begleitet von Übelkeit, Fieber oder Nackensteife, oder über Wochen und Monate immer wieder kehrende Kopfschmerzen.
Kopfschmerzen sind unter anderem ein häufiges Erkältungssymptom, mit dem der Körper signalisiert, dass er Schonung braucht. Ein wirkungsvolles Erkältungsmittel lindert die Kopfschmerzen wie auch weitere Erkältungsbeschwerden rasch. Empfehlenswert sind Präparate mit wenig Inhaltsstoffen, die den Körper nicht zusätzlich belasten.
(Syn.: Tussis)
Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.
Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.
Fieber nennt man eine Erhöhung der normalen Körpertemperatur (Mensch: 36,5-37,5 °C, rektal) als Ausdruck einer Abwehrreaktion bei krankhaften Vorgängen im Körper. Fieber wird ausgelöst durch Infektionen mit Viren oder Bakterien, durch massiven Zerfall von körpereigenen Eiweißen nach Verbrennungen, schwerem Sonnenbrand, großen Blutergüssen, Verletzungen oder Untergang von Organen oder Tumorgeweben, durch fremde Eiweißstoffe wie z. B. bei Nesselfieber. Seltene Fieberursachen sind eine unmittelbare Erkrankung des Hypothalamus, massive Austrocknung oder Salzanreicherung, Gifteinwirkung, hormonelle oder nervöse Überbelastung.
Eine Superinfektion ist, wenn bei einer bestehenden Virusinfektion eine bakterielle Infektion hinzukommt. Gefährliche Bakterien nutzen die Schwäche der körpereigenen Abwehr, um sich in der Lunge oder an anderen Stellen einzunisten (z.B. Lungenentzündung).
Asthma meint im engeren Sinn Asthma bronchiale, eine anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot als Folge einer chronischen, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch bronchiale Hyperreagibilität und Atemwegsobstruktion gekennzeichnet ist.
Auslöser sind exogene (von außen kommende) oder endogene (von innen kommende) Reize. Typische exogene Ursachen sind Allergene, Toxine, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Atemwegsinfekte, pseudoallergische Reaktionen auf Schmerzmittel (Analgetikaasthma) sowie körperliche Anstrengung, die vor allem bei Kindern Asthmaanfälle auslösen können.
Asthma bronchiale beginnt in der Regel schon im Kindesalter und ist die häufigste chronische Erkrankung dieses Lebensabschnitts.
Beim Verdacht auf Asthma sollte ein Facharzt aufgesucht werden, der eine gesicherte Diagnose stellt und eine Therapie mit geeigneten medikamentösen Maßnahmen in die Wege leitet. Ziel der Therapie ist in erster Linie die Minimierung der Entzündungsreaktion. Eine zusätzliche Erweiterung der Bronchien erleichtert die Atmung.
Unter Diagnose versteht man das Erkennen und Benennen von Krankheiten. Als Diagnostik bezeichnet man die Maßnahmen und Untersuchungsmethoden, die zur Erkennung von Krankheiten beitragen.
Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.
Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.
Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:
Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.
Asthma meint im engeren Sinn Asthma bronchiale, eine anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot als Folge einer chronischen, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch bronchiale Hyperreagibilität und Atemwegsobstruktion gekennzeichnet ist.
Auslöser sind exogene (von außen kommende) oder endogene (von innen kommende) Reize. Typische exogene Ursachen sind Allergene, Toxine, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Atemwegsinfekte, pseudoallergische Reaktionen auf Schmerzmittel (Analgetikaasthma) sowie körperliche Anstrengung, die vor allem bei Kindern Asthmaanfälle auslösen können.
Asthma bronchiale beginnt in der Regel schon im Kindesalter und ist die häufigste chronische Erkrankung dieses Lebensabschnitts.
Beim Verdacht auf Asthma sollte ein Facharzt aufgesucht werden, der eine gesicherte Diagnose stellt und eine Therapie mit geeigneten medikamentösen Maßnahmen in die Wege leitet. Ziel der Therapie ist in erster Linie die Minimierung der Entzündungsreaktion. Eine zusätzliche Erweiterung der Bronchien erleichtert die Atmung.
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