Entstehung einer akuten Bronchitis

Eine akute Bronchitis ist eine
Entzündung
Entzündung

Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.

Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.

Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • Schmerz
  • Funktionseinschränkung

Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

der zu den unteren Atemwegen gehörenden Bronchien. Dieser akute Infekt gehört zu den am häufigsten gestellten Diagnosen in der allgemeinärztlichen Praxis. Frühjahr und Herbst sind typische Jahreszeiten für eine akute Bronchitis. Sie kann Menschen jeden Alters betreffen, jedoch besonders oft Kinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Auslöser einer akuten Bronchitis sind zu 90 bis 95 Prozent Viren. Zunächst verursachen sie eine
Erkältung
Erkältung

Im engeren Sinn ist unter Erkältung eine allgemeine oder begrenzte Abkühlung des Körpers zu verstehen. Im weiteren Sinn und umganssprachlich meint man die Erkältungskrankheiten, akute, zumeist virusbedingte Schleimhautenzündungen der oberen Luftwege.

siehe dazu »

, die sich dann aus dem Nasen-Rachen-Raum in tiefere Abschnitte der Luftwege ausbreitet. Die häufigsten Krankheitserreger sind Parainfluenza-Viren, Adeno-Viren, Rhino-Viren, Corona-Viren oder RS-Viren. Letztere lösen bei Säuglingen und kleinen Kindern oft eine schwere
Entzündung
Entzündung

Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.

Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.

Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • Schmerz
  • Funktionseinschränkung

Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

der Bronchialschleimhaut aus. Im Schlepptau können sich aufgrund der geschwächten Schleimhautabwehr auch zusätzlich
Bakterien
Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt  sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)

Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).

Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.

auf die virale
Entzündung
Entzündung

Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.

Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.

Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • Schmerz
  • Funktionseinschränkung

Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

aufpfropfen (sog. „
Superinfektion
Superinfektion

Eine Superinfektion ist, wenn bei einer bestehenden Virusinfektion eine bakterielle Infektion hinzukommt. Gefährliche Bakterien nutzen die Schwäche der körpereigenen Abwehr, um sich in der Lunge oder an anderen Stellen einzunisten (z.B. Lungenentzündung).

“) und eine bakterielle Bronchitis verursachen. Zu den auslösenden
Bakterien
Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt  sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)

Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).

Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.

gehören vor allem Pneumokokken, Haemophilus influenzae, Chlamydien oder Mykoplasmen. Seltener sind Pilze die Krankheitsursache.

Besonders gefährdet sind Personen, die rauchen oder passiv rauchen, Personen die häufig in Kontakt mit anderen Menschen kommen (z. B. im Beruf) oder die eine Vorerkrankung der Atemwege, wie z. B.
Asthma
Asthma

Asthma meint im engeren Sinn Asthma bronchiale, eine anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot als Folge einer chronischen, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch bronchiale Hyperreagibilität und Atemwegsobstruktion gekennzeichnet ist.

Auslöser sind exogene (von außen kommende) oder endogene (von innen kommende) Reize. Typische exogene Ursachen sind Allergene, Toxine, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Atemwegsinfekte, pseudoallergische Reaktionen auf Schmerzmittel (Analgetikaasthma) sowie körperliche Anstrengung, die vor allem bei Kindern Asthmaanfälle auslösen können.

Asthma bronchiale beginnt in der Regel schon im Kindesalter und ist die häufigste chronische Erkrankung dieses Lebensabschnitts.

Beim Verdacht auf Asthma sollte ein Facharzt aufgesucht werden, der eine gesicherte Diagnose stellt und eine Therapie mit geeigneten medikamentösen Maßnahmen in die Wege leitet. Ziel der Therapie ist in erster Linie die Minimierung der Entzündungsreaktion. Eine zusätzliche Erweiterung der Bronchien erleichtert die Atmung.

haben. Aber auch andere Grunderkrankungen, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B.
Diabetes
Diabetes

Als Diabetes wird häufig verkürzt Diabetes mellitus gemeint, im Volksmund auch als Zuckerkrankheit bekannt. Diabetes bezeichnet Krankheiten mit vermehrter und krankhaft gesteigerter Ausscheidung von Flüssigkeiten und Stoffwechselprodukten über die Nieren.

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Merkmal ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. Ursache ist entweder ein Insulinmangel infolge einer Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen in den Langerhans'schen Inseln des Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Dann spricht man von Typ 1-Diabetes. Oder es kommt zu einer gestörten Insulinwirksamkeit. Mögliche Ursachen sind eine zu fettreiche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Diese Form nennt man Typ 2-Diabetes oder auch Altersdiabetes.

Auf eine Diabetes mellitus-Erkrankung weisen Symptome wie Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Juckreiz, starkes und häufiges Durstgefühl, übermäßige Harnausscheidung, häufige Harnwegsinfekte, allgemein eine hohe Infektanfälligkeit, Sehstörungen und Neuropathien hin.

Neben einer Umstellung der Essgewohnheiten und vermehrter Bewegung senkt eine Therapie mit Antidiabetika oder im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit Insulin-Injektionen den Blutzuckerspiegel.

mellitus (Zuckerkrankheit) begünstigen die bakterielle
Superinfektion
Superinfektion

Eine Superinfektion ist, wenn bei einer bestehenden Virusinfektion eine bakterielle Infektion hinzukommt. Gefährliche Bakterien nutzen die Schwäche der körpereigenen Abwehr, um sich in der Lunge oder an anderen Stellen einzunisten (z.B. Lungenentzündung).

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