Wichtig:

Genesungszeitraum

  • In der Regel 7 bis 10 Tage
  • Husten kann noch bis zu drei Wochen auftreten
  • Bei Superinfektion mit Bakterien kann die Genesung mehrere Wochen dauern

Meiden Sie

  • körperliche Anstrengungen
  • verrauchte oder kalte Luft und Abgase reizen die Schleimhäute unnötig

Hilfreich

  • Besuchen Sie immer Ihren Arzt oder fragen Ihren Apotheker
  • Inhalationen, Brustumschläge und Wickel
  • reichlich Trinken von Wasser oder Tees
  • Behandlung

Therapie einer akuten Bronchitis

Eine akute, virale
Infektion
Infektion

(Syn.: Ansteckung)

Eine Infektion bezeichnet Übertragung und Eindringen von krankheitserregenden Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten in einen Makroorganismus, z.B. den Menschen.

Über die Folgen einer Ansteckung entscheidet die Virulenz (Fähigkeit gesundes Gewebe anzugreifen), die Menge der Erreger, die generelle Reaktionsbereitschaft des Immunsystems sowie der Ansiedlungsort. Es entsteht entweder eine Infektionskrankheit, eine stumme Infektion oder ein unschädliches Zusammenleben wie z.B. in der Darmflora.

Nach dem Übertragungsweg unterscheidet man eine Kontaktinfektion, bei der eine Übertragung von Krankheitserregern durch direkten Körperkontakt erfolgt. Für die indirekte Übertragung von Krankheitserregern durch kontaminierte Gegenstände wird der Begriff »indirekte Kontaktinfektion« oder »Schmierinfektion« verwendet.

Als Tröpfcheninfektion bezeichnet man die Übertragung von Bakterien und Viren durch winzige Sekrettröpfchen, die aus den menschlichen Atemwegen (insbesondere der Nasenschleimhaut) stammen, durch die Luft fliegen und von anderen Menschen bei der Atmung aus der Luft aufgenommen werden.

Die Freisetzung der Krankheitserreger geschieht durch Niesen, Naseputzen oder Husten. Es lösen sich Sekrettropfen. Nachdem sie in die Luft gesprüht wurden, können die kleinen fliegenden Partikel in einem Umkreis von ca. 1 Meter (mitunter aber auch bis ca. 3 Meter) von anderen Menschen eingeatmet werden. Kommen sie hier mit der Nasenschleimhaut in Kontakt, können sie zu einer Infektion führen.

Im weiteren Sinne und verkürzend meint Infektion auch die Infektionskrankheit.

der Bronchien heilt meist innerhalb von sieben bis zehn Tagen ab, auch wenn der
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

noch bis zu drei Wochen auftreten kann. Kommt es zu einer
Superinfektion
Superinfektion

Eine Superinfektion ist, wenn bei einer bestehenden Virusinfektion eine bakterielle Infektion hinzukommt. Gefährliche Bakterien nutzen die Schwäche der körpereigenen Abwehr, um sich in der Lunge oder an anderen Stellen einzunisten (z.B. Lungenentzündung).

mit
Bakterien
Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt  sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)

Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).

Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.

verlängert sich der Zeitraum bis zur Genesung möglicherweise auf mehrere Wochen. Das zeigt, wie wichtig eine schnelle Reaktion bei den ersten Anzeichen einer Bronchitis ist, bei der das Immunsystem gegen angreifende Erreger unterstützt wird.
Eine
medikament
medikament

Medikamente sind Arzneimittel, die in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dienen. Von Medikamenten abzugrenzen sind Arzneimittel zur Diagnose von Erkrankungen und körperlichen Zuständen  und Arzneimittel, die dem Ersatz von Körperflüssigkeiten dienen.

Medikamente müssen in Deutschland vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen werden. Nach ihrer Erhältlichkeit kann man sie unterteilen in:

  • freiverkäufliche (dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden)
  • apothekenpflichtige (dürfen nur in Apotheken abgegeben werden)
  • rezeptpflichtige (sind nur in Apotheken gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung erhältlich)
  • verkehrsfähige Betäubungsmittel (sind nur in Apotheken gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezeptes erhältlich)

Die erwünschte Wirkung, unerwünschte Nebenwirkungen nach Einnahme oder Gabe und Wechselwirkungen wie Wirkungsabschwächung oder -verstärkung müssen im Beipackzettel ebenso wie Angaben zur Dosierung aufgeführt werden.

Medikamente haben zahlreiche Darreichungsformen:

  • oral: Tabletten, Dragees, Kapseln, Tropfen, Säfte etc.
  • sublingual: Beißkapseln, Lutschtabletten
  • rektal: Zäpfchen
  • subkutan (s.c.): Kristallsuspension
  • intravenös (i.v.): Infusion, Injektion
  • intraarteriell (i.a.): dito
  • intramuskulär (i.m.) dito
  • kutan: Cremes, Salben, Gele, Pasten
  • perkutan: Depotpflaster, Patches
  • vaginal: Vaginalzäpfchen
  • konjunktival: Augentropfen
  • nasal: Nasenspray, Nasentropfen
öse Therapie richtet sich nach den Ursachen der akuten Bronchitis. Im selteneren Fall der bakteriellen
Entzündung
Entzündung

Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.

Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.

Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • Schmerz
  • Funktionseinschränkung

Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

lässt sich eine Behandlung mit Antibiotika nicht immer vermeiden. Gegen Viren sind sie aber machtlos.
Quälender, unproduktiver
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

kann zur Nacht mit einem Hustenstiller gelindert werden. Wird der
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

jedoch schleimig, hat das Abhusten Priorität und deswegen sollte der Einsatz von Hustenstillern dann die Ausnahme darstellen.

Patienten können und sollen die Heilung einer akuten Bronchitis unterstützen. An erster Stelle steht körperliche Schonung und reichliches Trinken nichtalkoholischer Getränke, am besten Wasser oder Tees. Verrauchte oder kalte Luft, Auspuffgase und körperliche Anstrengungen reizen die Schleimhäute unnötig. Hilfreich für einen positiven Krankheitsverlauf sind regelmäßige Inhalationen mit in Wasser gelösten ätherischen Ölen, Brustumschläge und Wickel. Hierzu finden Sie weitere Informationen auch unter www.pinimenthol.de
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