Wichtig:

Genesungszeitraum

  • In der Regel 7 bis 10 Tage
  • Husten kann noch bis zu drei Wochen (und länger) auftreten
  • Bei Superinfektion mit Bakterien kann die Genesung mehrere Wochen dauern

Meiden Sie

  • körperliche Anstrengungen
  • verrauchte oder kalte Luft und Abgase

Hilfreich

  • Besuchen Sie immer Ihren Arzt oder fragen Sie Ihren Apotheker
  • Inhalationen, Einreibungen, Brustumschläge und Wickel
  • reichlich Trinken von Wasser oder Tee
  • Behandlung

Therapie einer akuten Bronchitis

Die in der Regel unkomplizierte virale Bronchitis heilt meist innerhalb von sieben bis zehn Tagen ab, auch wenn der
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

noch bis zu drei Wochen und länger auftreten kann. Kommt es jedoch zu einer
Superinfektion
Superinfektion

Eine Superinfektion ist, wenn bei einer bestehenden Virusinfektion eine bakterielle Infektion hinzukommt. Gefährliche Bakterien nutzen die Schwäche der körpereigenen Abwehr, um sich in der Lunge oder an anderen Stellen einzunisten (z.B. Lungenentzündung).

mit
Bakterien
Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern (Prokaryonten). Sie vermehren sich durch Teilung und sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Man unterscheidet nach ihrer Form stäbchenförmige, kugelförmige (Kokken) und schraubenförmige (Spirillen) Bakterien. Je nach Färbeverhalten der komplexen Zellwände sind Bakterien gram-positiv oder gram-negativ. Es gibt  sauerstoffverbrauchende (aerobe) Bakterien und solche, die in sauerstofffreiem Milieu leben können (Anaerober)

Unzählige Bakterien leben auf und in dem menschlichen Körper. Die meisten davon im Darm, wo sie die so genannte Darmflora bilden. Dort unterstützen sie u.a. das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion und helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Bakterien, die verschiedene Krankheiten verursachen. Dazu gehören: Enterococcus faecium (löst in selten Fällen Lungenentzündungen aus und besitzt hohe Widerstandstandsfähigkeit gegen Antibiotika), Haemophilus influenzae (Erreger von Entzündungen der Bindehaut, des Mittelohrs, der Hirnhäute v.a. bei Kindern, der Herzinnenwand, des Rachens, der Luftröhre, der Bronchien bzw. der Lunge oder von begleitenden Entzündungen im Rahmen einer Virusgrippe), Staphylokokken (v.a. Staphylococcus aureaus löst Hautinfektionen, Atemwegsinfektionen, Sepsis aus), Streptokokken (gehören zu den häufigsten Erregern von Haut- und Atemwegserkrankungen, Kariesbakterien sind auch Streptokokken ebenso wie die Pneumokokken, die Erreger von Lungenentzündung).

Besonders gefährlich sind die in den letzten Jahren verstärkt auftretenden sogenannten multiresistenten Bakterien, wie z.B. der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ursache ist vor allem der unkritische Zuvielgebrauch von Antibiotika.

, verlängert sich der Zeitraum bis zur Genesung möglicherweise auf mehrere Wochen. Das zeigt, wie wichtig eine schnelle Reaktion bei den ersten Anzeichen einer Bronchitis ist, mit der das Immunsystem gegen angreifende Erreger unterstützt wird.
Eine medikamentöse Therapie richtet sich nach den Ursachen der akuten Bronchitis. Im selteneren Fall der bakteriellen
Entzündung
Entzündung

Eine Entzündung ist ein Zeichen für eine Immunreaktion eines Organismus. Die auslösenden Reize treten vielgestaltig auf. Typische Erreger sind Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Parasiten wie Würmer oder Insekten. Physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte, Strahlung und mechanische Reize durch Druck, Fremdkörper und Verletzungen von schützendem Gewebe können ebenfalls Entzündungen verursachen. Weitere Auslöser sind: Chemische, aggressive Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle); Giftstoffe; Allergene; bösartige (maligne) Tumore.

Um den Entzündungsreiz zu beseitigen, strömen Immunzellen an den Entzündungsherd und seine Umgebung, wo dann z.B. bei einer Atemwegsinfektion sowohl die Erreger als auch geschädigte Zellen beseitigt werden.

Die fünf typischen Entzündungszeichen sind:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Überwärmung
  • Schmerz
  • Funktionseinschränkung

Zu diesen lokalen Entzündungszeichen kommen abhängig von der Schwere der Entzündung auch Allgemeinreaktionen des Körpers wie Fieber, Nachtschweiß und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

ist in der Regel eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich. Gegen die viel häufigere virale Bronchitis sind Antibiotika aber machtlos.
Quälender, unproduktiver
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

kann zur Nacht mit einem Hustenstiller gelindert werden. Wird der
Husten
Husten

(Syn.: Tussis)

Husten ist ein physiologischer Reflex, der über das Hustenzentrum im Hirnstamm ausgelöst wird. Als Reizfaktoren kommen Staub und andere Fremdkörper oder Schleim in Frage. Durch Husten werden die Störfaktoren ausgeworfen.

Husten ist eine häufige Begleiterscheinung von Atemwegsinfekten. Im Verlauf einer Erkältung kommt es zu einer vermehrten Produktion von Schleim, der abgehustet wird. Sekrethaltiger Husten wird auch als produktiver Husten bezeichnet. Das Abhusten unterstützen Husten- bzw. Schleimlöser, die den Schleim so verändern, dass er dünnflüssiger wird und somit leichter ausgeworfen werden kann.

jedoch schleimig, hat das Abhusten Priorität und deswegen sollte der Einsatz von Hustenstillern dann die Ausnahme darstellen.

Patienten können und sollen die Heilung einer akuten Bronchitis unterstützen. An erster Stelle stehen körperliche Schonung und reichliches Trinken nichtalkoholischer Getränke, am besten Wasser oder Tee. Verrauchte oder kalte Luft, Auspuffgase und körperliche Anstrengungen reizen die Schleimhäute unnötig. Hilfreich für einen positiven Krankheitsverlauf sind regelmäßige Inhalationen oder Einreibungen mit ätherischen Ölen, Brustumschläge und Wickel. Hierzu finden Sie weitere Informationen auch unter www.pinimenthol.de

Pflichtangaben Pinimenthol

Pinimenthol® Erkältungssalbe Eucalyptusöl Kiefernnadelöl Menthol. 20,00/17,78/2,72 g / 100 g Creme. Für Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, Kiefernnadelöl, Levomenthol. Anwendungsgebiete: Zur äußeren Anwendung und Inhalation zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkomplizierter Bronchialkatarrh).
Pinimenthol® Erkältungsbalsam mild Eucalyptusöl Kiefernnadelöl. 10/10 g / 100 g Salbe. Für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, Kiefernnadelöl. Anwendungsgebiete: Zur Inhalation und äußerlichen Anwendung zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim.
Pinimenthol® Erkältungsbad. 13,35/2,15/0,65 g / 100 g flüssiger Badezusatz. Für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, Campher, Levomenthol. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei Erkältungskrankheiten.
Pinimenthol® Erkältungsbad für Kinder ab 2 Jahren Eucalyptusöl. 14 g / 100 g Badezusatz. Für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren. Wirkstoff: Eucalyptusöl. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung von akuten und chronischen Katarrhen der Luftwege. Bei Fieber oder eitrigem oder blutigem Auswurf, sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Pinimenthol® Erkältungsinhalat Eucalyptusöl Kiefernnadelöl. 0,5/0,5/ 1 g Flüssigkeit. Für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren. Wirkstoffe: Eucalyptusöl, Kiefernnadelöl. Anwendungsgebiete: Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim. Bei Beschwerden, die sich innerhalb von 4-5 Tagen nicht bessern oder die sich verschlimmern, bei Atemnot, bei Fieber, bei eitrigem oder blutigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Spitzner - Arzneimittel - Ettlingen

Pflichtangaben

Umckaloabo®. 8 g/10 g Flüssigkeit. Für Erwachsene und Kinder ab 1 Jahr. Wirkstoff: Pelargonium sidoides-Wurzeln-Auszug. Anwendungsgebiete: Akute Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Enthält 12 Vol.-% Alkohol. Umckaloabo® 20 mg Filmtabletten. Für Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre. Wirkstoff: Pelargonium-sidoides-Wurzeln-Auszug, getrocknet. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Umckaloabo® Saft für Kinder. 0,2506 g / 100 g Sirup. Für Kinder von 1 bis 12 Jahre. Wirkstoff: Pelargonium sidoides-Wurzeln-Auszug, getrocknet. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien).  Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. ISO-Arzneimittel – Ettlingen.

Pflichtangaben Umckaloabo® Saft für Kinder

Umckaloabo® Saft für Kinder 0,2506 g / 100 g Sirup. Für Kinder von 1 bis 12 Jahre. Wirkstoff: Pelargonium sidoides-Wurzeln-Auszug, getrocknet. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. ISO-Arzneimittel - Ettlingen

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